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Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Johannes 6,37 JAnuar 2022

Gedanken zur Jahreslosung 2022

Jesus ist gefragt. Er genießt beim Volk große Beliebtheit. In großen
Scharen laufen sie ihm hinterher und wollen ihn sehen und hören.
Diese Situation wird er doch für sich und seine Sache ausnutzen,
oder? Denn da wo die Menschen in großen Scharen hinlaufen, da hat
man Erfolg. Wir wollen ja möglichst viele Menschen für Jesus erreichen,
oder?
Statt auf seine augenblickliche Popularität zu bauen, stellt Jesus
seine angeblichen Fans auf die Probe, er legt ihnen Steine in den
Weg. Zunächst lässt Jesus die Menge ihn suchen. Er geht vom
Schauplatz eines großen Wunders weg und sagt dem Volk nicht, wo
er hingeht. Sie müssen sich durchfragen um herauszufinden wo er
hingegangen ist.
Als nächstes stößt Jesus die Menschen vor den Kopf indem er ihre
innere Motivation in Frage stellt: „Ihr sucht mich nicht, weil ihr
Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen
habt und satt geworden seid.“ (V.26). Er möchte, dass sie anhand
des Wunders erkennen, wer er ist: der Messias, der Sohn Gottes,
das Brot des Lebens, das wie Manna vom Himmel gefallen ist. (V.
33). Aber sie sehen in Jesus nur eine Möglichkeit satt zu werden
ohne arbeiten zu müssen.
Jesus macht hier, wie an so vielen anderen Stellen deutlich, dass es
immer zentral um den Glauben an ihn geht: „Das ist Gottes Werk,
dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“ (V. 29). Zeichen und
Wunder sind nicht zentral; die irdische Versorgung ist wichtig, aber
nicht das Wichtigste. Wichtig ist am Ende allein, ob man in einer
lebendigen Beziehung zu Jesus Christus steht. Ob man ihn zum Mittelpunkt
seines Lebens macht.
Wichtig ist, dass man irgendwann im Leben zu Jesus kommt; wirklich
zu Jesus kommt und ihn meint, nicht das, was er mir geben
kann, wie z.B. das tägliche Brot, umsonst. Und wenn ich so weit
bin, dass ich zu Jesus komme und wirklich ihn meine, dann habe ich
die Verheißung des Herrn: „Den werde ich nicht abweisen.“
Mit anderen Worten: wenn wir zu Jesus kommen, ihn von Herzen
suchen, dann ist ihm das allein genug. Er stellt keine weiteren Bedingungen;
wir müssen nicht erst „gut genug“ werden um in sein
Reich, in die Schar seiner Nachfolger aufgenommen zu werden. Er
nimmt uns an, so wie wir sind. Und dann beginnt er mit uns ein
Werk der Verwandlung. Er verändert uns immer mehr in sein Bild.
„Sind wir untreu, so bleibt er treu, denn er kann dich selbst nicht
verleugnen.“ Auf diese Treue Gottes in Jesus Christus können wir
bauen, auch im angebrochenen Jahr 2022.

Alan Gross