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Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.

5. Mose 26, 11Februar 2026


Ich saß im Gottesdienst und Geschwister berichten, was Gott ihnen
im letzten Jahr Gutes getan hat.
Mmh, ich könnte bestimmt auch etwas erzählen, aber … ach ich bin
zu schüchtern, um nach vorne zu gehen, und außerdem: so richtig
Spektakuläres hätte ich ja sowieso nicht zu berichten. Und als ich
noch darüber nachdachte, sagte der Pastor schon das nächste Lied an
und die Chance meines großen Auftritts ist vorbei.
Später fiel mir dann ein, dass ich eine Andacht über den Monatsspruch
für Februar schreiben sollte – und worum geht es in diesem
Bibelvers: darum, dass ich mich über das freuen darf, was mir Gott
Gutes getan hat.
Na super, jetzt kann ich also schriftlich nachholen, was ich im Gottesdienst
versäumt habe: darüber zu berichten, was ich Tolles mit Gott
erlebt und worüber ich mich gefreut habe.
Aber ein Problem bleibt: so richtig Eindrucksvolles fällt mir immer
noch nicht ein.
Gut, ich bin mit der besten Ehefrau der Welt verheiratet, wohne in der
schönsten Wohnung der Welt, und gehe in die (mit Abstrichen) beste
Gemeinde der Welt. Außerdem genieße ich das Privileg, über ziemlich
viel Tagesfreizeit zu verfügen und auch finanziell gut versorgt zu
sein.
Ja, Gott meint es sehr gut mit mir - und ich weiß wirklich nicht so
genau, womit ich das verdient habe. Und wenn ich ehrlich sein soll,
da nehme ich das alles schon als ziemlich selbstverständlich hin.
Dass ich mich darüber jeden Tag freue und dann das Gott auch wortreich
erzähle, kann ich jedenfalls nicht behaupten.
Dabei würde es mir bestimmt gut tun, wenn ich mich im Alltag daran
erinnern würde, wie viele Gründe es in meinem Leben gibt, mich
über Gottes Güte zu freuen. Meisten vergesse ich das aber, weil ich
mich doch mehr mit meinen Sorgen und Problemen beschäftige.
Deshalb ist es schön, dass mich der Monatsspruch daran erinnert:
Trotz aller Probleme und Sorgen, die uns beschäftigen, dürfen wir
wissen: der gütige Gott ist immer da und kümmert sich um uns.

Jörg Fricke