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Suchet der Stadt Bestes
und betet für sie zum HERRN;
denn wenn’s ihr wohl geht,
so geht’s euch auch wohl.

Jeremia 29,7 Oktober 2020

„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN; denn wenn’s ihr wohl geht, so geht’s euch auch wohl.“ Jeremia 29,7
Dieses bekannte Wort des Propheten Jeremia soll den Verschleppten Israeliten in Babylon deutlich machen, wie ihre Einstellung gegenüber einem feindlichen Staat aussehen soll. Ähnlich die Situation der Christen im NT, die die richtige Einstellung zum römischen Staat suchten. Paulus schreibt seinem Schüler Timotheus:

„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, 2 für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. 3 Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ 1. Tim. 2,1 – 4

Hier wird es spezifischer, im Rahmen des neuen Bundes. Für den römischen Staat, der aktiv Christen verfolgte, sollten Christen um-fassend und anhaltend beten. Die Bibelstelle möchte ich von hinten nach vorne auslegen.

Ausgangspunkt ist nämlich, dass Gott in Christus in unsere Welt kam und damit deutlich gemacht hat, dass er alle Menschen retten möchte (V. 4); er sucht die Menschen - die er zu seinem Bilde geschaffen hat, damit sie zu ihm in Beziehung stehen sollen - die aber in der Ferne, unversöhnt mit ihm leben.

Wenn Menschen Gott suchen und finden, wenn das Evangelium überall verkündigt und verbreitet werden soll, dann geschieht das natürlich am besten, wenn es Frieden gibt, wenn wir eine stabile Regierung haben, wenn alle dadurch in der Lage sind ein „ruhiges und stilles Leben“ zu führen (V. 3).

In den letzten Monaten haben wir Anschauungsunterricht darin, wie schnell Grundordnungen des Lebens durcheinander gebracht wer-den, wenn z.B. ein unsichtbarer Virus die Runden macht, Angst und Schrecken verbreitet. An wie vielen Orten unserer Welt können Gottesdienste weiterhin nicht frei abgehalten werden, weil man eine zu schnelle Verbreitung des Virus fürchtet.

An der Stelle wird unsere erste und wichtigste Aufgabe als Christen deutlich, wir sollen für alle Menschen, aber vor allem für Menschen, die in unserer Welt in Verantwortung stehen, beten (V. 1-2). „Vor allen Dingen“ schreibt Paulus sollen wir Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung tun, für alle Menschen, für Menschen in Verantwor-tung. Die gegenwärtige Notlage hat dazu geführt, dass ich fast automatisch verstärkt für Menschen in Verantwortung bete, hier in Deutschland, und auch in meiner Heimat, den USA. Ich denke die Krisenherde unserer Welt, wofür ständiges Gebet nötig ist, sind uns auch bekannt. Lasst uns weiterhin anhaltend dafür beten. Gleich-zeitig wollen wir dankbar sein für die verheißungsvolle Entwicklung in Nahen Osten durch die Friedensbemühungen der Trump-Regierung.

Der Feind Gottes, der der „Durcheinanderwerfer“ genannt wird, möchte die schwierige, oft ungewisse Lage dazu nutzen, um Unruhe und Chaos zu schaffen. Das ist in den letzten Monaten auch deut-lich geworden.

Umso wichtiger, dass wir Christen uns als Licht und Salz in der Welt erweisen, indem wir beten: dass Menschen sich nicht auf die Verführungen des Teufels einlassen. Dass sie weiterhin friedlich und versöhnungsbereit bleiben. Dass bald überall öffentliche Gottesdienste wieder möglich werden, sodass Gebet und die öffentliche Verkündigung des Evangeliums wieder ohne Einschränkungen geschehen. Denn das Evangelium ist Gottes Kraft, die alle rettet, die daran glauben (Röm. 1,16).

Beten wir darum, dass Gott es schenkt!

Gott befohlen,

Alan Gross